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Reitbahnregeln PDF  | Drucken |  E-Mail

Die Reitbahn:

http://ceres.ce.funpic.de/pics/wissen/400_6336353235353162.jpg

         Eine "durchschnittliche" Reithalle/ein "durchschnittlicher" Reitplatz ist in der Regel 20 x 40 m groß.
         Beim Reiten orientiert man sich an Buchstaben, und zwar wie folgt:
 

  • Die Buchstaben A und C kennzeichnen jeweils die Mitte der kurzen Seite.
  • B und E, auch als halbe Bahnpunkte bezeichnet, befinden sich Mitte der langen Seiten.
  • Die vier Wechselpunkte M, F, K und H sind je 6 Meter von der kurzen Seite entfernt.
  • Die Punkte D und G befinden sich auf der Mittellinie, jeweils zwischen den Wechselpunkt.
  • Als Mittelpunkt der Bahn bezeichnet man den Punkt X.
  • Zusätzlich müssen die Zirkelpunkte mit einem Punkt gekennzeichnet werden.



Reitbahnregeln:


  • Vor dem Betreten einer Reitbahn, bzw. vor dem Öffnen der Tür vergewissert man sich durch das Rufen von "Tür frei", ob man reinkommen kann. Bekommt man zur Antwort "Tür ist frei", kann man gefahrlos in die Halle kommen. Das Gleiche gilt für das Verlassen der Bahn.
  • Auf- und Absitzen sowie Halten zum Nachgurten etc. erfolgt stets in einer Zirkelmitte oder auf der Mittellinie.
  • Zu anderen Pferden ist immer ein ausreichender Sicherheitsabstand nach vorne (eine Pferdelänge) bzw. ein Zwischenraum zur Seite (3 Schritte) zu halten. Um seinen Abstand in der Abteilung zu kontrollieren, gibt es einen kleinen Trick : Sieh einmal zwischen den Ohren Deines Pferdes hindurch. Kannst du die Hufe, oder zumindest die Sprunggelenke des Vorderpferdes sehen? Wenn ja, dann ist dein Abstand richtig.
  • Schritt reitende oder pausierende Reiter geben trabenden oder galoppierenden Reitern den Hufschlag frei. Es sollte erst auf dem 2. Hufschlag durchpariert werden.
  • Reiter auf dem Zirkel geben Reitern auf dem Hufschlag das Vorrecht : "Ganze Bahn" geht vor "Zirkel". Dies gilt auf beiden Händen.
  • Wird gleichzeitig auf beiden Zirkeln geritten, ist rechts auszuweichen. Den auf der linken Hand reitenden Reitern gehört der Hufschlag, es sei denn, sie sind auf dem Zirkel (siehe vorherige Regel).
  • Wird auf einer Hand geritten und ein Handwechsel wird angeordnet, bleiben die Reiter, die bereits die Hand gewechselt haben, auf dem Hufschlag. Reiter die den Handwechsel noch durchführen, müssen ausweichen.
  • Longieren von Pferden in der Bahn ist nur mit Einverständnis aller anwesenden Reiter erlaubt. Grundsätzlich gilt: ab 2 Reitern in der Bahn und während des Reitunterrichts sollte verzichtet werd

 

 

 

 

Hufschlagfiguren:

1. Du reitest auf der linken Hand wenn links von dir die Bahnmitte, und rechts von dir die Bande ist. Du reitest immer links gebogen.

2. Du reitest auf der rechten Hand, wenn rechts von dir die Bahnmitte, und links von dir die Bande ist. Du reitest immer rechts gebogen.

3. Eine Volte hat normalerweise einen Durchmesser von 10 Metern, du reitest den Kreis vom Hufschlag aus, der Abreitpunkt ist auch der Punkt, an dem du beim Antreffen wieder auf den Hufschlag reitest. Beispiel: Du beginnst bei E die Volte, dann ist X der Mittelpunkt der Bahn und sollte Parallel zu E durchritten werden, wenn du den Kreis richtig reitest kommst du bei E wieder auf den Hufschlag.

4. „Aus der Ecke kehrt“ (in der Grafik oben rechts): Du reitest auf der rechten Hand, die Ecke durchreitest du in einer gebogenen Linie und du brichst kurz vor C ab und kommst zwischen H und E wieder auf der linken Hand auf den Hufschlag. „Aus der Ecke kehrt“ sollte ein schöner Halbkreis mit einer beendeten geraden Linie sein.

5. Ähnlich ist die Kehrtvolte. Du bist auf der rechten Hand, bei B beginnst du die Volte, du durchreitest nach dem Bogen X, reitest gebogen weiter Richtung Hufschlag und stellst dein Pferd dann kurz danach auf die linke Hand um. Bei 3/4  des Kreises brichst du nach links ab und reitest in gebogener Linie wieder auf den Hufschlag und kommst kurz vor M dort an.



1. „Durch die Länge der Bahn wechseln“: Du reitest auf der rechten Hand und gibst deinem Pferd kurz vor A Paraden. Bei A brichst du nach rechts ab und durchreitest in einer geraden Linie die Punkte D, X und G. Auch C durchreitest du und dies ist der Punkt an dem du nach links abbrichst. Dass du dein Pferd darauf vorher vorbereitet hast, ist vorausgesetzt.

2. „Durch die ganze Bahn wechseln“: Du reitest auf der rechten Hand, bei K wendest du ab und durchreitest quer in einer geraden Linie den Punkt X und kommst bei M wieder am Hufschlag an. Dann reitest du auf der linken Hand normal weiter.

3. „Durch die halbe Bahn wechseln“: Du reitest auf der rechten Hand. Bei K wendest du ab. Du durchreitest NICHT die Punkte D oder X - du reitest durch den Mittelpunkt eines Zirkels. Bei B (auf der Grafik ist es davor) kommst du wieder am Hufschlag an und reitest auf der linken Hand weiter.


1. Der Zirkel ist eine Kreisfigur. Sie wird sowohl auf der rechten, als auch auf der linken Hand geritten. Als Orientierung dienen die gekennzeichneten Punkte an der Bande. Diese solltest du durchreiten, X ist der Mittelpunkt (auf der Grafik nicht so schön dargestellt).

2. Der Mittelzirkel wird auch des Öfteren geritten. Dieser orientiert sich nicht an den Punkten, sondern an folgendem: Als Mittelpunkt gilt X, die beiden Bandenpunkte sind E und B, durchritten werden die Mittelpunkte der normalen Zirkel, also reitest du durch die Mitte von D und X und auch durch den Mittelpunkt X und G.

3. „Aus dem Zirkel wechseln“:  Hierbei reitest du jetzt auf dem Zirkel bei C auf der rechten Hand. kurz vor X gibst du deinem Pferd passende Paraden und stellst es nach links, bei X wendest du nach links ab und reitest auf dem linken Zirkel normal auf der linken Hand weiter.

4. Wenn dir jemand sagt, dass du „durch den Zirkel wechseln“ sollst, bist du z.B. auf der rechten Hand auf dem Zirkel bei A. Zwischen dem Zirkelpunkt vor F und dem Punkt C stellst du dein Pferd um, du brichst ab und durchreitest den Mittelpunkt des Zirkels, dort stellst du dein Pferd um auf die linke Hand und solltest eigentlich (auf der Grafik nicht korrekt dargestellt) zwischen dem Zirkelpunkt vor K und X ankommen und auf der linken Hand den gleichen Zirkel reiten.

1. „Schlangenlinien in 3 - 6 Bögen“ werden wie folgt geritten (Beispiel 3 Bögen): Du durchreitest den Zirkelpunkt hinter K, dort brichst du ab und reitest gerade durch den Zirkelmittelpunkt und kommst unten auf den Hufschlag des Zirkelpunktes bei F. Du reitest in gebogener Linie auf dem Hufschlag und brichst bei dem nächsten Zirkelpunkt wieder auf die linke Hand ab und reitest gerade auf den gegenüberliegenden Zirkelpunkt zu und reitest dort angekommen auf der rechten Hand weiter. Du teilst die Reitbahn also in '3 Bögen' ein. Bei 6 Bögen musst du engere Bögen reiten und die Bahn in 6 Bögen aufteilen (nur in größeren Reithallen möglich).

2. Eine „einfache Schlangenlinie“ ist leicht. Du reitest auf der linken Hand bei H in gebogener Linie auf den 2. Hufschlag. Zwischen E und X ist der Punkt den du durchreitest und du kommst bei K wieder auf dem Hufschlag an.

3. Die „doppelte Schlangenlinie“ wird wie die einfache geritten, nur kommst du hier bei B auf dem Hufschlag auf und brichst wieder ab und kommst bei M wieder an. Diese Hufschlagfigur muss enger und kontrollierter geritten werden.

http://ceres.ce.funpic.de/pics/wissen/400_6236353339306263.jpg

Informationen von www.pony-portal.de